Nahversorgungszentrum soll an den ÖPNV angeschlossen werden

SPD beantragt Einrichtung einer Bushaltestelle in der Fürstenbergstraße

Für den Bereich der Kuhweide bilden die an der Fürstenbergstraße angesiedelten Geschäfte das Nahversorgungszentrum. Neben mehreren Supermärkten befinden sich hier auch ein Renovierungsdiscounter sowie ein Baumarkt. Bisher ist dieses Gebiet jedoch nicht an den städtischen ÖPNV angeschlossen. Die nächste Bushaltestelle befindet sich im Bereich der Herrschwiese. „Durch die Einrichtung einer Bushaltestelle in der Fürstenbergstraße machen wir die Nutzung der Stadtbuslinie anstelle des eigenen PKW zum Einkauf nicht nur attraktiver, sondern unterstützen damit auch unsere älteren Mitbürger, denen weite Laufwege bei der Eigenversorgung erspart werden“, erläutert SPD-Ratsherr Tobias Munsch den Antrag seiner Fraktion.  So würden hiervon insbesondere auch die Anwohner des Seniorenheims am anderen Ende des Baugebietes, welches nahe der Bushaltestelle an der Nödiker Straße gelegen ist, ideal von einer solchen Buslinie profitieren.

Neben der ÖPNV-Anbindung der Fürstenbergstraße beschäftigt die Sozialdemokraten auch die Problematik des Übergangs der Kunden von der Hermann-Proske-Straße zum derzeit im Bau befindlichen ALDI-Markt. Bereits in der Vergangenheit kam es hier häufiger zu gefährlichen Verkehrssituationen, da die meisten Kunden die direkte Querung suchten, anstatt die vorgesehene Querung in Höhe des Combi-Marktes zu nutzen. „Die bisherige Situation wird sich durch die Verschiebung des Markteingangs noch weiter verschärfen, da dieser zukünftig in entgegengesetzter Richtung zur Straßenquerung liegen wird. Hier muss bis zur Fertigstellung des Marktes unbedingt eine Lösung geschaffen werden“, betont die Fraktionsvorsitzende Andrea Kötter.

Der Antrag auf Einrichtung einer Bushaltestelle in der Fürstenbergstraße wird im kommenden Fachausschuss beraten werden.