Schultütenaktion für einen fröhlichen Start – SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zu Gast bei der Tafel Meppen

Daniela De Ridder bei der Spendenübergabe
Bild: SPD Meppen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war zu Gast bei der Tafel in Meppen. Gemeinsam mit Johannes Hessel, dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Meppen und weiteren Mitgliedern überreichte sie einen Scheck über 500 Euro für die Anschaffung von Schultüten und Schulmaterial für Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Familien. Zugleich ließen sich die SPD-Bundestagsabgeordnete und ihre Parteifreunde von Maria Jahn, 1. Vorsitzende der Tafel Meppen sowie Alfons Holt, Schriftführer der Meppener Tafel, darüber informieren, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf die Meppener Tafel hat. De Ridder betont, dass die Arbeit der Meppener Tafel von wachsender Bedeutung ist. 

„Endlich Lesen, Schreiben, Rechnen lernen – fast alle Kinder freuen sich darauf, endlich zur Schule gehen zu dürfen. Der Schulanfang ist für jedes Kind ein ganz besonderes Erlebnis, auf das man sein  gesamtes Leben zurückblickt; schließlich ist der Schulstart ein sehr prägender Moment und er soll Lust auf Bildung und Appetit auf‘s Lernen machen. Trotz der jüngsten Lockerungen leiden insbesondere Kinder und Jugendliche unter der Corona-Krise und den zahlreichen Einschränkungen sehr. Daher ist es in diesem Jahr ganz besonders wichtig, dass wir den ABC-Schützen in dieser für uns allen schwierigen Zeit Freude schenken. Damit auch Mädchen und Jungen aus finanziell benachteiligten Familien einen gleichberechtigten Start in unser Bildungssystem erhalten, ist unsere Schultütenaktion für die Tafel Meppen ein wichtiges Projekt, das wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten jedes Jahr gerne unterstützen. Bildung macht Mut und eröffnet schließlich auch die Möglichkeit, einen sozialen Aufstieg in unserer Gesellschaft nehmen zu können“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems. 

500 Euro – diese beachtliche Summe sammelten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Meppen und die SPD-Bundestagsabgeordnete De Ridder in diesem Jahr für die Schultütenaktion der Meppener Tafel. Durch diese zweckgebundene Spende sollen finanziell benachteiligte Familien die Möglichkeit erhalten, ihren Kindern zum Tag ihrer Einschulung eine prallgefüllte Schultüte zu schenken. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Meppener Tafel stellen hierzu liebevolle Pakete mit Schulutensilien und der ein oder anderen Überraschung für den Schulstart zusammen.

De Ridder nutzte den Besuch mit ihren Parteifreunden auch, um konkret nachzufragen, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf die Tafel hat. Schließlich seien zahlreiche Menschen von der Corona-Krise und ihren wirtschaftlichen Folgen etwa durch Kurzarbeit oder dem Wegfall von Minijobs und Aushilfstätigkeiten hart getroffen. 

So erfuhr De Ridder, dass die Tafel zu Beginn der Krise für zwei Wochen geschlossen werden musste. Seither wurden alle Arbeitsabläufe neu organisiert und umgestellt. Bereits im Vorfeld erhalten die Kundinnen und Kunden feste Termine, damit möglichst wenige Personen zeitgleich auf dem Gelände am Heideweg 21 warten müssen. Zudem gelten die Abstands- und Hygieneregeln und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Auflagen bedeuten für den Verein allerdings auch einen höheren organisatorischen und zusätzlich finanziellen Aufwand so etwa für die Anschaffung von Mund-Nasen-Bedeckungen oder Desinfektionsmittel, berichten Maria Jahn, 1. Vorsitzende der Tafel Meppen und Alfons Holt, Schriftführer der Meppener Tafel, im Gespräch mit den SPD-Mitgliedern. Eine spürbare Zunahme des Kundenkreises könne derzeit noch nicht festgestellt werden, allerdings könnten die Auswirkungen der Krise zeitverzögert auf die Tafel Meppen zukommen, so dass nach der Sommerpause möglicherweise auch mit einer höheren Kundenzahl gerechnet werden müsse.  

Die Meppener Tafel ist aktuell an drei Tagen in der Woche geöffnet. Jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 13:30 bis 16:30 sind die Tafelmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften mit der Ausgabe von Lebensmitteln für die Bedürftigen der Stadt Meppen und Umgebung beschäftigt.  

„Aktuell engagieren sich rund 45 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wir freuen uns sehr über weitere Freiwillige, die wir gerne in unsere Arbeit miteinbeziehen. Da die Tafel Meppen seit Anfang des Jahres in eigenständiger Trägerschaft ist, werden noch einige Neuanschaffungen benötigt. Daher sind Geldspenden herzlich willkommen. Aber auch Spenden von Sachgütern, vor allem Lebensmittel mit längerer Haltbarkeit und Konserven, wären klasse“, konstatiert Maria Jahn. 

„Mit der Schultüten-Aktion können wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mädchen und Jungen einen wundervollen ersten Schultag ermöglichen. Mein großer Dank gilt dem Einsatz und Engagement der Ehrenamtlichen bei der Meppener Tafel. Kindern eine Freude zu machen ist ein wunderbares Gefühl. Es gibt nichts Schöneres auf der Welt als leuchtende Kinderaugen. Und diese werden wir hoffentlich am ersten Schultag beim Auspacken der Schultüten erleben“, bekräftigt Dr. Daniela De Ridder. 

Die Tafel Meppen arbeitet ehrenamtlich und freut sich über jede Spende. Die Bankverbindung lautet: IBAN: DE 31 2666 1494 0118 5390 00; BIC: GENODEF1MEP