Kontrollinstanz auf dem Wasser – SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zu Gast bei der Wasserschutzpolizei in Meppen

Daniele De Ridder bei der Wasserschutzpolizei

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte gemeinsam mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Johannes Hessel die Wasserschutzpolizei Meppen. Dabei kam sie mit Polizeihauptkommissar Bernhard Schroer, Kriminaloberkommissar Florian Braun, Kriminaloberkommissar Frank Klaß und Polizeihauptkommissar Carsten Bruns ins Gespräch. De Ridder betont, dass  unsere Polizeibeamtinnen und -beamten eine herausragende Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leisten.

„Sicherheit ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen. Es ist die Aufgabe des Rechtsstaates, die Bürgerinnen und Bürger vor Straftaten zu schützen und eine schnelle Verfolgung begangener Straftaten sicherzustellen. Nicht nur an Land, sondern auch auf dem Wasser gelten Verkehrsregeln und gesetzliche Vorschriften, für deren Einhaltung die Wasserschutzpolizei zuständig ist. Daher habe ich mir vor Ort über die Arbeit der dort tätigen Wasserschutzpolizistinnen und -polizisten einen genauen Eindruck gemacht“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Wasserschutzpolizei kontrolliert Schiffe, ist bei Schiffsunfällen zur Stelle und kämpft gegen die Verschmutzung der Gewässer – die Aufgabenbereiche der Wasserschutzpolizei Meppen sind vielfältig. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit, der in Anbetracht der Klima- und Umweltschutzdebatte von sehr großer Bedeutung ist, liegt in der Bekämpfung von Verstößen gegen das Umweltrecht, seien es Gewässerverunreinigungen, illegale Abfallablagerungen oder die Nichtbeachtung von Naturschutzvorschriften. Damit trägt die Arbeit der Wasserschutzpolizei in erheblichem Maße dazu bei, dass unsere Umwelt ein Stück sauberer wird bzw. bleibt, konstatiert De Ridder überzeugt.

Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich dabei auf eine Länge von rund 250 Kilometern schiffbaren Wasserwegen: Ausgerüstet mit zwei Booten sorgen derzeit neun Beamtinnen und Beamte etwa auf der Hase, der Ems, dem Küstenkanal sowie auf dem Dortmund-Ems-Kanal tagtäglich für die Sicherheit auf unseren Binnengewässern.

Die fachlichen Anforderungen an die Beamtinnen und Beamten seien sehr hoch, berichtet Frank Klaß im Gespräch mit De Ridder. Um das breite Spektrum nationaler und internationaler Vorschriften und den nautischen Herausforderungen gerecht zu werden, müssen Polizistinnen und Polizisten stetig zusätzliche Aus- und Fortbildungen an der Wasserschutz-Polizei-Schule in Hamburg absolvieren. Um gezielt Nachwuchskräfte zu gewinnen, wurde eigens ein Imagefilm produziert.

Für die Kolleginnen und Kollegen ist die Wasserschutzpolizei häufig Wunscharbeitsplatz. So mancher lässt sich auch aus den angrenzenden Bundesländern nach Meppen versetzen. Dennoch bleibt so mancher Wunsch offen: So seien zum Beispiel ihre Diensttelefone veraltet, eine Umstellung auf Smartphones förderlich. Auch sprechen sie sich dafür aus, landesweit mehr Personal einzustellen – eine Forderung, die die Bundestagsabgeordnete sehr unterstützungswürdig findet: „Wir haben im Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim eine sehr gut aufgestellte Polizei, die aber auf jeden Fall noch mehr Personal benötigt. Dies habe ich bereits in zahlreichen Gesprächen mit Polizistinnen und Polizisten vernommen. Die Arbeit unserer Polizeibeamtinnen und -beamten verdient höchste Anerkennung und unser aller Respekt“, bekräftigt De Ridder abschließend.