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SPD Meppen.

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Einfach reden, aber kompliziert denken - nicht umgekehrt.
[Franz Josef Strauß (1915-1988), deutscher CSU-Politiker]

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Thema Kinderspielplätze, Benennung von Spielplatzpaten :

Fraktion

Die SPD-Ratsfraktion hat in den Haushaltsberatungen der letzten Jahre stets angemahnt, dass die bereit gestellten Mittel zur Unterhaltung und Ausstattung der städtischen Kinderspielplätze nicht ausreichend sind und deshalb eine Erhöhung der entsprechenden Haushaltsmittel gefordert.

Diese Forderung wurde regelmäßig von der Ratsmehrheit ignoriert.
Jetzt endlich sieht auch die Verwaltung die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Verbesserung des Spielplatzangebotes zu ergreifen. In der Vorlage für die Sitzung des zuständigen Ausschusses am kommenden Dienstag wird der Handlungsbedarf damit begründet, dass in den vergangenen Jahren nur geringe Haushaltsmittel für neue Spielgeräte zur Verfügung standen und dadurch der Spielwert für die Kinder sank und die Klagen der Eltern zunahmen. Befremdlich ist in diesem Zusammenhang allerdings, das in 2006 das zur Verfügung stehende Geld zur Pflege der Spielplätze nicht vollständig verwendet wurde.
Um die offensichtlichen Missstände zu beseitigen, sieht der Vorschlag der Verwaltung vor, einen Teil der vorhandenen Spielplätze stillzulegen und im Ausgleich dafür an anderer Stelle für Verbesserungen zu sorgen. Die gesetzlich geforderte Entfernung von maximal 400 Metern, die der Fußweg für jedes Kind bis zum nächsten Spielplatz betragen darf, hat nach Auffassung der Meppener Stadtverwaltung in Ballungsgebieten eine unumstrittene Berechtigung, nicht aber in Meppen.
Die SPD-Ratsfraktion lehnt derartige Ansinnen als städtische Planung ab. Die vollständige Stilllegung von Kinderspielplätzen, und ebenso deren bereits gegen die Stimmen der SPD durchgesetzten Verkleinerungen, sind nach Auffassung der SPD-Fraktion keine geeigneten Mittel, die Stadt Meppen Kinder- und Familienfreundlich zu gestalten. Doch gerade dieses langfristige Ziel, das bereits seit Jahren für zahlreiche Vereine und Verbände die Motivation darstellt, sich ehrenamtlich an dem jährlich stattfindenden Kinderfest auf dem Kossehof zu beteiligen um Geld für Spielgeräte zu sammeln, wird mit dem von der Verwaltung vorgestellten Konzept mehr als in Frage gestellt.
Ein geeignetes Mittel, Zustand und Sicherheit der Spielplätze zu verbessern ist möglicherweise die Benennung von ehrenamtlichen „Spielplatzpaten“. Diese „Paten“, die andernorts bereits erfolgreich tätig sind, haben die Aufgabe Mängel und Schäden, aber auch Verstösse gegen die Spielplatzordnung an die zuständigen Stellen zu melden und somit kurzfristig für Abhilfe zu sorgen. Die SPD-Ratsfraktion wird auf Anregung von Ratsherrn Alfred Korfhage, SPD, einen entsprechenden Antrag an die Stadt Meppen richten.

Alfred Korfhage

 

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